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Woher stammt der Welsh Corgi und was bedeutet Corgi überhaupt? Der Welsh Corgi ist ein walisischer Zwergschäferhund. Es gibt zwei Varietäten, den Pembroke und den Cardigan. "Wo sie herkommen und wie alt die Welsh Corgi aus Pembrokeshire und Cardiganshire sind kann heute niemand mehr beantworten. Es muss sich aber um viele Jahrhunderte handeln". Auch für die Übersetzung des Wortes "Corgi" , gibt es noch heute viele Theorien:
"Cor"= Zwerg und "Ci"=Hund damit hieße also die Übersetzung Walisischer Zwerghund
oder
"Cur"=über etwas wachen.
aber
die wahrscheinlich schönste walisische Übersetzung, bzw. Theorie, und die wohl treffendste Beschreibung für einen Welsh Corgi lautet:
Corgi="rascal"=liebevoll übersetzt= Spitzbub!
Und wer einen Corgi besitzt, der stimmt mir da 100% zu.
Unsere Aussprache des Wortes "Corgi" und dessen Pluralbildung:
Corgi korrekt ausgesprochen: "Currgi"
Sagen wir heute: "sind das niedliche Corgis( bzw. Corgies)", begehen wir eigentlich einen Fehler, denn die walisische Mehrzahl von Corgi sind "Corgwn". Unsere heutige Schreibweise ist jedoch schon so üblich, dass sie uns wahrscheinlich erhalten bleibt.
Welche Aufgabe hatte bzw. hat der Welsh Corgi heute noch? Wie Euch vielleicht bereits bekannt ist gehört der Welsh Corgi (Cardigan und Pembroke)zusammen mit dem English Shepdog (Bobtail), dem Sheltie, dem Collie (lang und kurz), dem Border Collie und dem Bearded Collie zur Gruppe der Britischen Hütehunde. Der Corgi ist ein Treibhund speziell für Großvieh (also Rinder). Er hat die Aufgabe das Rind in die Fesseln zu beißen und sich blitzschnell zu ducken, um nicht vom "wütenden" Rind zertrampelt zu werden. In Deutschland kommt der Corgi nicht mehr zum Einsatz, aber in Wales jagt er noch heute die Ratten vom Hof, bewacht "sein Eigentum" und hütet Vieh. Da das Kupieren der Ruten in Deutschland seit 1998 verboten ist, spezialisieren sich die meisten Züchter jetzt auf die Bob - Zucht (Corgis mit angeborener Stummelrute).
Die Entwicklung zum Liebling der Nation 1925 wurde der englische Welsh Corgi Club gegründet und die Rasse erstmals auf Ausstellungen gezeigt. Der Club war, (obwohl der Cardigan und der Pembroke bis 1933 als eine Rasse eingetragen waren) nur für die Pembrokes zuständig. Die Gründung der Cardigan Welsh Corgi Association fand 1926 statt. Damals war der Corgi ein Bauernhund und nur als eine Rasse bekannt. Dadurch wurden Pembroke mit Cardigan gepaart. Daraus kamen große und kleine Hunde, leichte und schwere, kurzhaarige und langhaarige, mit Schwanz oder Stummelrute. Auch die Farbpalette war enorm. Erst als 1934 diese zwei Varietäten getrennt wurden kam langsam Einheitlichkeit in unsere Rasse. Damals wurden die Corgis auf Ausstellungen belächelt und als unattraktive Hunde angesehen und sogar als "Mischlinge" bezeichnet.
Als bekannt wurde, dass der Herzog von York (später König von England) seiner Tochter Elisabeth (der heutigen Königin von England) einen Welsh Corgi Pembroke Rüden mit Rufnamen "Dookie", schenkte änderte sich dies schlagartig. Das Königshaus war so begeistert, dass kurze Zeit später auch die Pembroke Hündin mit Rufnamen "Jane" ins Haus kam. Fortan stieg die Popularität nicht nur in England, sondern auch im Rest von Europa, Australien und Amerika. Noch heute sind die Pembrokes die Hunde des englischen Königshauses.
Diese Popularität scheint jedoch Deutschland übergangen zu haben, denn bei uns erfreuen sich die Corgis einem nicht gerade enorm hohen Bekanntheitsgrad. Selbst ich werde noch angesprochen und gefragt was mein King, meine Daisy und meine Angelie für Mischlinge sind. Nur die wenigsten halten mich an, und fragen: Sind das nicht die Hunde von der englischen Königin, ich sage dann natürlich stolz: GENAU!
Legenden Es gibt zwei Legenden, die ich besonders süß finde.
Eine Legende beschreibt, wie die Welsh Corgis nach Wales kamen: Zwei Kinder fanden beim Viehhüten in den Wäldern von Wales zwei Welpen, die sie für Füchse hielten und nahmen sie mit nach Hause. Von ihren Eltern erfuhren sie, dass die Welpen ein Geschenk der Elfen seien. Die Welpen wuchsen, wurden erwachsen und lernten Vieh zu hüten, was sie bis heute noch tun. Und wer diese Geschichte nicht glaubt, kann auf den Schultern der Corgis jene Stelle erkennen, wo die Elfen mit mit ihren Sättelchen saßen, als sie angeritten kamen.
Die andere Legende beschreibt, wie die Corgis zu Ihrem Sattel auf ihren Schulter kamen: Eine junge Dame bat in den walisischen Wäldern einen Corgi sie nach Hause zu tragen. So nett wie er war, erfüllte er ihr natürlich diesen Wunsch. Anschließend erfuhr er, dass er eine Elfe getragen hatte, und behielt von ihr zum Dank dafür den Elfensattel auf seinem Rücken zurück.Charakter
Charakter Kurz und knapp wie schon die Übersetzung sagt: "Spitzbub". Ein Corgi ist aber auch ein toller Helfer im Haushalt und macht nicht viel Arbeit, denn er erledigt alles selber:
er reinigt sich (ganz perfekt und ordentlich mit Erde und Dreck); er ackert Dein Feld und erntet Deine Kartoffeln und Rüben; er räumt Deine Wohnung auf (denn Sauberkeit ist langweilig und außerdem gehört nun mal das Papier nicht in den Abfalleimer, sondern als Teppichbelag in das gesamte Haus); er säubert die Katzen; er ist ein super Wecker (denn ein Kniff in die Nase ermuntert Dich schnell zum Aufstehen); er bringt Deine Salamander-Schuhe an Ort und Stelle (ins Erdreich oder sie werden ordentlich klein gemacht - das spart Platz)!
Er ist ein fleißiges Kerlchen.
Mal im Ernst: Wenn eine Untat noch nicht ganz vollbracht ist, wird ausgegrübelt was als nächstes angestellt wird. Eben nur Unsinn im Kopf und das in jedem Alter. Mit einem Corgi hat man einen dreisten aber auch wachsamen und liebevollen Freund an seiner Seite. Und wie in vielen Büchern geschrieben steht: ein großer Hund im kleinen Format.
FCI-Standard 39 Welsh Corgi Pembroke
Die Farben des Welsh Corgi Pembrokes
Deutsche Literatur speziell über den Welsh Corgi gibt es nicht, nur allgemein über Britische Hütehunde. Ein Buch empfehle ich besonders: "Britische Hütehunde" von Barbara Müller. Dieses Buch habe auch ich für die Erstellung meiner Page genutzt.
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